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Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt
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Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks

Sonderdruck "Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks" für die Erhebungsjahre 2010, 2011, 2012, 2013, 2014 und 2015 zum Herunterladen als pdf-Datei.

 

Das Schornsteinfegerhandwerk führt jährlich bundesweit Erhebungen über Mängel an Feuerungsanlagen, Mängel an Lüftungsanlagen, CO-Messungen an Gasfeuerstätten, Messungen nach der 1. BImSchV an Öl- und Gasfeuerungsanlagen und Emissionsmessungen an Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe durch.

Imagekampagne der Schornsteinfeger in Sachsen-Anhalt

Zum Januar 2016 startete der Landesinnungsverband mit den drei angeschlossenen Innungen Altmark, Magdeburg und Halle eine landesweite Imagekampagne unter dem Motto "Wir lieben Ihr Zuhause". Ziel der Kampagne ist es das Bild des Schornsteinfegers in der Öffentlichkeit zu pflegen und diesen Lehrberuf für junge Menschen in den Fokus zu rücken. Die Kampagne setzt auf typische Marketinginstrumente, wie Plakatwerbung und Handouts, eine moderne Radiowerbung und dem CO2OL-Projekt, ein Projekt zur CO2-Kompensation des von den Fahrzeugen der Schornsteinfegerbetriebe ausgestoßenen Kohlendioxids. So fahren seit Anfang 2016 alle Innungsschornsteinfeger in Sachsen-Anhalt CO2-neutral zum Kunden. 
Alle Infos zur Kampagne "Wir lieben Ihr Zuhause" finden Sie auf den entsprechenden Webseiten.

Glückstour der Schornsteinfeger macht Halt in der Altmark

Seit vielen Jahren radeln die Schornsteinfeger für den guten Zweck durch Deutschland. Die Spendenerlöse kommen krebskranken Kindern zugute und sollen den Erkrankten und deren Angehörigen das Leben etwas erleichtern.
 
Ein Schornsteinfegerkollege, der zum ersten Mal dabei war, ist der Obermeister der Innung Altmark Reinhard Wegner, der die Glückstour hier mal aus der Sicht des Teilnehmers schildert:
 
Am 28. Juni gegen ca. 10.00 Uhr war für mich Start in Wolfsburg Richtung Tangermünde, Streckenlänge ca. 105 km (Gesamtstrecke der Tour ca. 1.000 km). Das Wetter war wunderschön und wir konnten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 30 km/h halten.
 
Etwa zur Hälfte der Strecke kehrten wir in Gardelegen bei unserem Landesinnungsmeister Torsten Kiel ein, der uns mit Gegrilltem und selbst gebackenem Kuchen verwöhnte.
 
Die Radler wollten gar nicht weiterfahren, so gut hat es ihnen dort gefallen. Aber es lagen ja noch mehr als 50 km bis zum Etappenziel in Tangermünde vor uns. Also rafften wir uns auf und traten ordentlich in die Pedale. Wir kamen gut voran und fuhren, in Tangermünde angekommen, erst noch eine Ehrenrunde durch die Innenstadt um dann auf dem vollen Marktplatz unter großem Jubel in Empfang genommen zu werden.
 
Der Bürgermeister der Stadt Tangermünde, Rudolf Opitz, begrüßte die Radfahrer in seiner Stadt. Er bedankte sich für das Engagement der radelnden Schornsteinfeger und freute sich wohl auch über die Werbung für Tangermünde.
 
Anschließend, übergab Schornsteinfegermeister Ralf Heibrok, einer der Verantwortlichen der Glückstour, Schecks an zwei Institutionen für krebskranke Kinder. Je Scheck über 4.200,- Euro. Insgesamt wurden über 140.000,- Euro an 32 Institutionen übergeben.
 
Ein Höhepunkt auf dem Marktplatz war die tolle Erbsensuppe, die von Schornsteinfegermeister im Ruhestand Siegfried Pianka mit sehr großem Aufwand zubereitet und gemeinsam mit der Mitarbeiterin des Ordnungsamtes Verena Mandelkow verkauft wurde. Der Verkaufserlös ist ohne Umwege direkt gespendet worden. So kamen mit vielen anderen Spenden ca. 1.200,- Euro zusammen. Auch die Fußballer vom Sparkassencup entschlossen sich spontan Geld zu spenden. Die Schornsteinfeger waren außerdem eine willkommene Kulisse bei einem anwesenden Hochzeitspaar und bei den jungen Frauen eines Junggesellinnenabschieds.
 
Sonntag ging es dann ca. 115 km bei strömendem Regen nach Potsdam. Auch dort wurden wir herzlich empfangen (es gab jede Menge Freibier!!). Auch hier wurden, wie in Tangermünde, Schecks in Höhe von ca. 4.200,- Euro überreicht und dankbar entgegengenommen.
 
Montag ging es dann ca. 50 km nach Berlin mit prominenter Begleitung. Mit dabei waren der Olympiasieger und Weltmeister im Gewichtheben Matthias Steiner und der Olympiasieger im Radsport Robert Bartko. Nachdem wir durch 5 Stadtteile gefahren sind, was nicht immer ganz einfach war, wurden dann auch in Berlin die Schecks über 4.200,-  Euro überreicht. Die Übergabe musste allerdings sehr schnell gehen, da ein Gewitter aufzog und es schon stürmisch wurde.
 
Gegen 17.00 Uhr war dann das Ziel und Tourende erreicht – der Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks im Maritimhotel in Berlin.
 
Fazit: Es war eine SUPERTRUPPE !! Vom Organisator über die teilnehmenden Fahrer, bis zu den Helfern, den Fahren der Begleitfahrzeuge und Monteuren. Da wurde das Motto der Schornsteinfeger praktiziert und gelebt : EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN!
 

Neuer Schulleiter der Bildungsstätte der Schornsteinfeger

Dass Hans Poltersdorf in diesem Jahr von seinem Amt als Schulleiter der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e.V. in Doberschütz zurücktreten würde, war ja schon seit langer Zeit bekannt. So fand, wie geplant, Ende letzten Jahres eine Ausschreibung für die Stelle des Schulleiters in verschiedenen Medien statt. Nach einer entsprechenden Vorauswahl wurden im März die Bewerbungsgespräche durchgeführt. Bereits nach kurzer Zeit kristallisierte sich Herr Stefan Schulze als Kandidat heraus. Herr Schulze hat seinen Wohnsitz in Kemberg bei Wittenberg, ist verheiratet und stammt aus einer Schornsteinfegerfamilie, er überzeugte durch seine angenehme und kompetent wirkende Erscheinung und hat mit seiner Qualifikation als Schornsteinfegermeister und als Bauingenieur (FH) die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Führung der Bildungsstätte.
 
Auf der Mitgliederversammlung des Schulvereins am 03. April 2014 wurde Herr Schulze als Schulleiter der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e.V. bestätigt und wird die Stelle am 01.08.2014 antreten. Bereits ab 01.07.2014 wird eine Einarbeitung in die Tätigkeitsbereiche durch Herrn Poltersdorf erfolgen. Wir wünschen Herrn Schulze für diese anspruchsvolle Aufgabe viel Erfolg. (Foto: S.Schulze)

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